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Wasserschaden in der Wohnung


Wasserschaden Hilfe

Wenn es zu einem Wasserschaden gekommen ist, ist dies für viele Menschen ein großer Schock. Dennoch gilt es hierbei auch die Ruhe zu bewahren. Im folgenden Artikel wird erläutert, wie ein solcher erkannt werden kann, was es zu tun gilt und wie die Wohnung/das Haus getrocknet werden sollte. Zum Schluss gehen wir zudem auch noch darauf ein, wer in einem solchen Fall bei einer Mietwohnung haftet.

Wie kommt es zu einem Wasserschaden?

Der Schaden kann durch unterschiedlichste Ursachen entstehen. Aber in den meisten Fällen ist dafür ein Rohrbruch verantwortlich. Hervorgerufen wird dieser in der Regel durch Frost, Rost, diverse Bauarbeiten oder auch durch einen Materialfehler. Zudem kann ein Wasserschaden auch durch defekte Geräte im Haushalt entstehen, wie zum Beispiel durch eine Spülmaschine oder eine Waschmaschine, die nicht mehr wie gewünscht funktioniert. Vielfach sind die Mieter beziehungsweise Bewohner selbst an dem Schaden Schuld, häufig können sie aber auch nichts dafür.

Woran kann man einen Wasserschaden erkennen?

Leider zeigt sich ein Wasserschaden nicht immer gleich und wird erst einige Wochen oder sogar Monate später entdeckt. Somit muss es dabei nicht immer zu einer Überschwemmung kommen. Wenn Sie Wasserflecken an der Wand entdecken, die Sie nicht zuordnen können, sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann um Rat bitten. Denn nicht selten ist ein Rohr nur sehr geringfügig beschädigt. Dennoch tropft immer wieder Wasser aus diesem und es entstehen unschöne Wasserflecken an der Wand. Zudem sollten Sie dabei auch immer beachten, dass Sie dafür aufkommen müssen und im schlimmsten Fall entsteht sogar Schimmel.

Hierbei sollte daher schnell reagiert werden. Zur Sicherheit sollten Sie auch immer Ihre Wasseruhr in regelmäßigen Abständen kontrollieren und schauen, ob sich dort plötzlich mehr Bewegung zeigt als vorher. Auch das kann ein Anzeichen auf einen Wasserschaden sein. Insbesondere dann, wenn Sie gerade gar kein Wasser verbrauchen und dennoch die Zeiger in Bewegung sind.

Anzeichen für ein defektes Rohr kann ein unangenehmer Geruch an den Waschbecken oder auch generell in den Räumen sein. Bei allen genannten Anzeichen wenden Sie sich an einen Fachmann und lassen die Beschwerden abklären. So sind Sie immer auf der sicheren Seite und können teure Folgeschäden vermeiden.

Was muss ich tun, wenn ich selbst einen Wasserschaden entdecke?

Wenn Sie bemerken, dass ohne einen erklärbaren Grund Wasser aus der Leitung fließt, sollten Sie zunächst einmal die Ruhe bewahren. Dennoch gilt es auch recht schnell zu handeln und sich an einen Fachmann zu wenden. Doch vorher können Sie auch selbst tätig werden und folgende Maßnahmen durchführen, um die Schäden in Maßen zu halten:

1. Stellen Sie die Wasserzufuhr ab

Um zu verhindern, dass noch mehr Wasser unkontrolliert ausläuft, schließen Sie den Absperrhahn. Häufig ist es zudem auch erforderlich den sogenannten Hauptwasserhahn abzustellen. Dadurch überbrücken Sie die Zeit, bis der einfach man sich um das Problem kümmert und sich die Situation bei Ihnen vor Ort ansieht.

2. Kontaktieren Sie die Versicherung

Rufen Sie bei einem Wasserschaden unbedingt direkt die Versicherung an und schildern Sie den entstandenen Schaden. Dadurch sind Sie immer auf der sicheren Seite und können genau nachweisen, was passiert ist. Die meisten Versicherungen verfügen dafür über eine 24 Stunden Hotline und sind daher auch nachts und am Wochenende sowie auch an Feiertagen erreichbar.

3. Wasser/Wasserflecken beseitigen

Wenn bei Ihnen zu Hause oder auch in Ihrem Unternehmen bereits sichtbar Wasser ausgelaufen ist, beseitigen Sie dieses mit einem Wischmopp oder aber mit einem Lappen und einem Eimer. Handelt es sich hingegen um größere Mengen an Feuchtigkeit, verwenden Sie einen Nasssauger oder mieten sich eine dafür geeignete Pumpe im Baumarkt.

4. Schalten Sie den Strom ab

Gerade dann, wenn größere Mengen an Wasser ausgelaufen sind, sollten Sie den Strom unbedingt direkt ausschalten. So vermeiden Sie einen Kurzschluss und eventuell Folgebrände, die durchaus gefährlich sein können.

5. Wichtige Gegenstände sichern

Sobald Sie den Wasserschaden entdecken, sollten Sie direkt handeln und alle wichtigen Gegenstände in Sicherheit bringen. Dazu gehören zum Beispiel auch die Teppiche, die zumeist in dem Wasser liegen. Idealerweise legen Sie diese auf den Balkon oder in den Garten und verhindern so, dass das darunter befindliche Parkett oder Laminat aufquillt. Denn dadurch würden die Kosten noch weiter ansteigen.

6. Luftfeuchtigkeit senken

Durch einen Wasserschaden steigt die Luftfeuchtigkeit in einem Haus oder einer Wohnung zumeist sehr stark an. Öffnen Sie die Fenster oder die Türen, sodass sie gesenkt wird. Auch dadurch lässt sich eine Schimmelbildung vermeiden.

7. Schäden dokumentieren

Auch wenn Sie sich direkt an die Versicherung wenden, die zumeist recht schnell bei Ihnen vor Ort alles Wichtige dokumentiert, sollten Sie dies auch in Eigenregie tun. So sind Sie auf der sicheren Seite und können beweisen, welche Gegenstände alle einen Schaden genommen haben. Dafür fotografieren Sie diese und auch generell alle Schäden, die durch das Wasser entstanden sind.

So lässt sich die Rückerstattung durch die Versicherung deutlich beschleunigen und Sie erhalten schneller Ihr Geld.

Wie lange dauert es, bis der Wasserschaden wieder getrocknet ist?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Ich einer solchen Situation kommt es darauf an, wie groß der Schaden ausgefallen ist und wie viel Wasser bereits ausgetreten ist. Zudem muss geschaut werden, welche Gegenstände einen Schaden genommen haben und ob auch die Wände und die Decke in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wenn es sich lediglich um oberflächliche Befeuchtung handelt, ist diese in der Regel mit den passenden Maßnahmen wieder nach wenigen Tagen getrocknet. Ist hingegen auch das Mauerwerk betroffen, müssen Sie mit einigen Wochen oder sogar Monaten rechnen.

Wer haftet bei einem Wasserschaden, der Mieter oder der Vermieter?

Auch diese Frage lässt sich nicht ohne Weiteres pauschal beantworten. Denn dabei kommt es darauf an, wer den Wasserschaden verursacht hat. Wenn der Mieter beispielsweise nicht darauf geachtet hat, dass die Badewanne überläuft, ist er natürlich auch dafür verantwortlich, den Schaden zu begleichen. Ist er hingegen unschuldig an diesem, muss der Vermieter die Kosten tragen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn veraltete Rohre verbaut sind, die schlicht und einfach marode geworden sind.

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